Hier tut sich was…

… das geschulte Bürgerauge wird sich sicher schon gewundert haben was da auf einer Fläche an der Steinheimer Straße kurz vor Billerbeck passiert.

Aktuell sind unsere Jungs vor Ort und führen Schnittarbeiten durch. Dies ist notwendig, da wir im nächsten Jahr an dieser Stelle die Umsetzung einer Maßnahme zur Revitalisierung der Napte planen.  Grundlage bildet eine aus dem Jahr 2020 stammende Ideenskizze der Bezirksregierung Detmold. In den nächsten Jahren sind auf ca 6 km Länge insgesamt vier Bauabschnitte geplant über die die Napte naturnah gestaltet werden soll.

Mit den Schnittmaßnahmen an der Steinheimer Straße hat der erste Bauabschnitt begonnen. Auf der Kreiseigenen Fläche wird die Napte wieder ein natürliches Bett erhalten.

Das Bild zeigt die Fläche nach den Schnittmaßnahmen, und wenn man genau hinsieht dann kann man auch schon erkennen wo das Gewässer mal langfließen soll. Im übrigen wurde das Schnittgut nicht abgefahren, sondern verbleibt in mehreren Haufen als Biotop auf den Fläche.

 

An Hermanns Bächen und Flüssen…

Am 9.11.2021 wird die Wanderausstellung zum Projekt Wasser im Fluss im Bürgerhaus (Jugendzentrum Domino) der Gemeinde Schlangen eröffnet. Zu sehen sind Exponate aus lippischen Gewässern, sowie Details zu umgesetzten Maßnahmen auf dem Gemeindegebiet Schlangen.

Abgerundet wird die Ausstellung durch Tastboxen, bei denen sich der Besucher seiner Angst vor dem unbekannten stellen muss.

Die Ausstellung ist voraussichtlich bis Ende Dezember 2021 für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Gerne können auch interessierte Kindergärten,  Schulen oder Jugendgruppen mit dem zuständigen Leiter der Einrichtung Herrn Joachim Woite Kontakt aufnehmen.

Das Jugendzentrum Domino findet sich in der

Rosenstraße 11 (im Bürgerhaus), 33189 Schlangen

Tel.: 05252 / 934012 – weitere Infos zu den Öffnungszeiten finden sich auf der Internetseite der Gemeinde Schlangen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos AGA gGmbH, v.l. Bürgermeister Markus Püster

Bauamtsmitarbeiterin Sonja Richtermeier

Leiter Jugendarbeit Joachim Woite

 

 

Gestaltung Holzhauser Bach

Im Ortsteil Holzhausen-Externsteine in Horn-Bad Meinberg verläuft der Holzhauser Bach im Ortsbild relativ gradlinig und parallel zur Langen Straße.  In einem Teilbereich wurde durch einen privaten Eigentümer eine Fläche zur Verfügung gestellt, auf dem sich nun das Gewässer wieder weitgehend naturnah entwickeln kann. Der eingeengte Gewässerverlauf wurde aufgeweitet und durch natürliche Strukturelemente wie Totholz, Störsteine und Kiesdepot ergänzt. Die Umsetzung hat ca. eine Woche Arbeit in Anspruch genommen.

 

 

 

 

 

Erste Maßnahmen in Schieder Schwalenberg begonnen

Es hat ein wenig gedauert, aber nun werden wir auch in Schieder-Schwalenberg aktiv. Unser Ziel ist die Niese, deren Durchgängigkeit an einigen Stellen durch alte Staubauwerke unterbrochen wird. Diese gilt es in den nächsten Wochen zu entfernen. Das Bild zeigt ein Stauwerk in der Nähe von Kollerbeck. Der Kreis Lippe macht hier eine Blase und ist rechts und links vom Kreis Höxter umzingelt. Im weiteren Verlauf dient  die Niese weitgehend als Grenzgewässer zwischen den Kreisen Lippe und Höxter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchgängigkeit der Windwehe in Leopoldshöhe

In nur drei Wochen konnte vom Projekt mittels eines Beckenpasses die Durchgängigkeit der Windwehe im Naturschutzgebiet Windwehetal wieder hergestellt werden.  Durch den Bau von zwölf Riegeln wurde ein Höhenunterschied von rund einem Meter ausgeglichen um so die Durchgängigkeit wieder herzustellen.

ca. drei Wochen nach Bauende

Dieses Video zeigt das „Bauwerk“ nach Ablaufen der ersten Hochwasserwelle.

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Dieses Video zeigt das „Bauwerk“ kurz nach der Flutung.

 

Mai 2020-Schlechtes Wetter hält uns nicht auf

Nachdem wir unsere Baustelle im Extertal beenden konnten und uns über Dörentrup wieder nach Detmold durchgeschlagen haben, stehen nun gleich zwei Baustellen in den Ortsteilen Mosebeck und Berlebeck an.

Das aktuelle Wetter macht uns dabei zwar ganz gut zu schaffen, hält uns aber nicht auf.

Das Bild unten zeigt eine Aufnahme aus Dörentrup Hillentrup, wo wir am dem Hillbach eine seitliche abgängige Mauer entnehmen und das Gewässer teilweise wieder aufweiten konnten. Da die Baustelle im dichtbesiedelten Ortskern durchgeführt wurde, ist eine natürlichere Umgestaltung leider nicht möglich gewesen.  Die Rohböschung direkt am Gewässer wurde von unseren Mitarbeitern mittels Trockenspreitlage gesichert.

Extertal – Nordhagener Bach

Der Nordhagener Bach in Bösigfeld bekommt ein neues Gesicht. Dazu wird eine alte Betonmauer, die die Eigendynamische Entwicklung  des Gewässers bisher beeinträchtigt hat, abgerissen und die rechtsseitigen Uferbereiche werden abgeflacht. Der durch die Bauarbeiten offengelegte Boden wird im Nachgang mit einer Feuchtwiesenmischung eingesät. Neben dem ökologischen Effekt wird hier zusätzlich ein Puffer bei großen Niederschlagsereignissen geschaffen.

 

 

 

 

 

Ausgangslage (Foto AGA)

 

 

 

 

 

25.3.2021

 

Vorbereitungen für 2021

Auch 2021 wird sicher im Zeichen von Corona stehen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir mit möglichst wenigen Einschränkungen das Projekt Wasser im Fluss weiterführen können. Unsere Mitarbeiter sind auf jeden Fall sehr motiviert und freuen sich auf abwechslungsreiche Maßnahmen.

Nachdem wir in den letzten Wochen ausschließlich mit der Materialgewinnung beschäftigt waren, starten nun die Vorbereitungen für die ersten Maßnahmen 2021. Beginnen werden wir mit einer Maßnahme im Extertal am Nordhauser Bach direkt in Bösingfeld. Weiterhin sind für das zweite Quartal 2021 Maßnahmen für den Kreis Lippe, der Gemeinde Leopoldshöhe und Detmold geplant.

Wer sich vor Ort mal was schönes und lehrreiches ansehen möchte, kann dies in Bad Meinberg am Heinrich Drake Platz tun. Dort haben wir im Rahmen der Regionale 2022 einen Teilbereich der Werre renaturiert.

Infotafel zur Werre Promenade in Horn-Bad Meinberg (Foto AGA 2021)

 

Schwierige Zeiten

Für alle waren die letzten Monate sicher nicht ganz einfach und auch wir haben gemerkt, dass wir uns umstellen und an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Nach gut sechs Wochen Pause konnte es dann im Frühjahr endlich weiter gehen. Auch wenn nichts mehr so ist wie es war, wir setzen Maßnahmen um. Die aktuellen Voraussetzungen sind etwas hinderlich, aber ertragbar. Nach wie vor arbeitet das Projekt mit zwei Gruppen, allerdings beginnt die erste Gruppe schon um 6.30 Uhr und hat dadurch auch früher Feierabend. Unsere Räumlichkeiten sehen aus wie ein Computerspiel und auch unsere Corona-Box ist zu einem ständigen Begleiter geworden.

Aktuell sind unsere Jungs in Detmold und Bad Salzuflen unterwegs.