DIE PROJEKTGESCHICHTE

Die Projektgeschichte

Die Arbeitsgemeinschaft Arbeit gGmbH (AGA) ist ein Integrationsunternehmen und Träger von Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten zurzeit in den Betriebsbereichen Recycling, Industriemontagen und Umweltprojekte. Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt die AGA in enger Zusammenarbeit mit lippischen Städten und Gemeinden, dem Kreis Lippe, der Agentur für Arbeit Detmold, dem Jobcenter Lippe und der Netzwerk Lippe gGmbH in der Region wichtige Umweltprojekte um.

Die Realisierung dieser Projekte erfolgt dabei regelmäßig mittels arbeitsmarktpolitischer Beschäftigungsmaßnahmen, die grundsätzlich im öffentlichen Interesse liegen und gemeinnützigen Charakter haben.

 

2004

  • Am 13. Juli schließen der Kreis Lippe, die AGA, die Städte Detmold, Lage, Lemgo und Lügde sowie die Gemeinde Extertal eine Vereinbarung zur Umsetzung von Gewässserentwicklungsmaßnahmen in den genannten Kommunen.
  • Weitere Projektbeteiligte sind die Bezirksregierung Detmold und die Agentur für Arbeit in Detmold
  • Für die Projektumsetzung werden eine Anleiterstelle und fünf Arbeitsplätze im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen eingerichtet.

2005

  • Am 1. März treten die Städte Bad Salzuflen, Blomberg und Horn-Bad Meinberg sowie die Gemeinden Dörentrup, Leopoldshöhe und Schlangen dem Projekt bei.
  • Änderungen in der arbeitsmarktpolitischen Förderlandschaft führen dazu, dass die ABM-Stellen durch 15 Arbeitsplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ersetzt werden.

2009

  • Fünf Arbeitsplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung werden in die sogenannte Entgeltvariante umgewandelt. Diese Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtig, in der Entgelthöhe an die Tariflöhne angepasst und werden von einem Arbeitgeber mit einem regelgerechten Arbeitsvertrag abgeschlossen.  Der ALGII-Bezug soll damit abgelöst werden. Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante begründen ein Arbeitsverhältnis ohne Versicherungspflicht zur Arbeitslosenversicherung.

2010

  • Die Stadt Barntrup tritt dem Projekt bei.

2012

  • Die Stadt Schieder-Schwalenberg tritt dem Projekt bei.
  • Fünf Arbeitsplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante werden durch 5 Arbeitsplätze aus dem Modellprojekt Bürgerarbeit ersetzt, das fortan aus Mitteln des Bundes und des europäischen Sozialfonds gefördert wird.

2013

  • Am 1. September tritt die Gemeinde Kalletal dem Projekt bei, zum 1. Dezember folgt die Stadt Oerlinghausen.

2014

  • Am 3. Februar tritt mit der Gemeinde Augustdorf auch die 16.lippische Kommune dem Projekt bei.
  • Im Juni feiern zahlreiche Ehrengäste, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie des Trägervereins und viele Mitarbeiter den zehnten Projektgeburtstag. Bis dahin wurden bereits 360 Einzelmaßnahmen umgesetzt und es bleibt noch viel zu tun.

Alles ist im Fluss – Wir feiern 10 Jahre WASSER IM FLUSS,  und alle Kommunen des Kreises Lippe sind Mitglied im Beschäftigungsprojekt!

Wir sagen DANKE!

 

2015

  • Nach Abschluss des Modellprojektes Bürgerarbeit werden wieder 15 Teilnehmerplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung angeboten.

2016

  • Mit dem Einstieg in das Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt wird die Zahl der Arbeitsgelegenheiten wieder auf zehn reduziert.
  • Im neuen Förderrahmen werden erstmals gehörlose Mitarbeiter beschäftigt.

2017

  • Zum 1. Februar wird die Zahl der Arbeitsgelegenheiten zugunsten des Programms Soziale Teilhabe, das nun acht sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umfasst, auf sieben reduziert.
  • In Kooperation mit der Agentur für Arbeit in Detmold bietet das Projekt auf drei Monate befristete Beschäftigungsmöglichkeiten für Rehabilitanden an.
  • Das Projekt beschäftigt auch weiterhin gehörlose Mitarbeiter.
  • Zum 1. Dezember wird ein Mitarbeiter aus dem Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermittelt.